Was kommt dabei heraus, wenn man Jugendliche dazu motiviert, ihren Umgang mit Computer, Handy & Co auf kreative Art und Weise sichtbar zu machen? Auf jeden Fall eine Menge Sehenswertes. Das bewiesen 22 Mädels und Jungs im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, die während der ersten Augustwoche beim „Abenteuer Mediencamp“ der Medienwerkstatt „REFLECT AND ACT!“ teilnahmen. Bereits zum dritten Mal hatte die Einrichtung der Supro – Werkstatt für Suchtprophylaxe zum abenteuerlichen Mix aus Zeltlagerromantik am Dornbirner Zanzenberg und multimedialen Kreativ-Sessions an der Fachhochschule Vorarlberg geladen.

Medienworkshops

Die Jugendlichen, die aus Vorarlberg, Liechtenstein, Deutschland und sogar aus Niederösterreich angereist kamen, zeigten, dass sie mehr können, als passiv vor dem Bildschirm zu sitzen. Unter fachkundiger Anleitung setzten sie sich in den Workshops „Video“, „Flash-Games“, „Digitale Fotografie“ und „Kreatives Freestyle“ mit ihren Medienalltag auseinander. In nur wenigen Produktionstagen entstanden so eine Reihe tiefgründiger und auch humorvoller Werke, die verdeutlichen, welch bedeutende Rolle digitale Medien im Alltag Jugendlicher einnehmen. Auch Risiken und „Nebenwirkungen“ des Computer- und Handyzeitalters wurden thematisiert.

Vielfältige Ergebnisse

Auch diesmal gelang der Brückenschlag zwischen Natur und Technik. Campleiter Johannes Rinderer und Co-Organisatorin Cornelia Ammann hatten gemeinsam mit einem Sozialbetreuungsteam für ein buntes Freizeitprogramm gesorgt. Mit einer Abschlusspräsentation an der Fachhochschule Vorarlberg ging die intensive Woche erfolgreich zu Ende. Sowohl die Workshopleiter als auch die Eltern der Jugendlichen zeigten sich beeindruckt von den entstandenen Produktionen. Die Palette reicht von Fotocollagen über Postkarten, Plakate, einem selbst programmierten Computerspiel bis hin zu pointierten Videospots zu den Themen „Internet“ und „Chatten“.

Medienkompetenzen stärken

Die Medienwerkstatt „REFLECT & ACT!“ ist ein Teil des Supro-Projektes „Gateway – Abenteuer Neue Medien“ (www.supro.at/gateway), das aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung und Interreg IV gefördert wird. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Dienste in Liechtenstein und der Synergie Soziale Bildung in Lindau.