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Jugendarbeit sorgt für Medienkompetenz

Eintägige Medienworkshops in der Villa K.

Schon seit mehreren Jahren arbeitet die Offene Jugendarbeit Bludenz mit der Mittelschule Bludenz und seit diesem Jahr auch mit der Mittelschule Innerbraz zusammen und hält unter anderem Sexualpädagogik-Workshops, Workshops zum Thema Respekt, Toleranz und Mobbing für verschiedenste Klassenstufen. Diese Zusammenarbeit wurde nun in Kooperation mit der SUPRO – Werkstatt für Suchtprophylaxe auf das Thema „Medien“ ausgeweitet.

Großer Informationsbedarf

Ausgangssituation für das Pilotprojekt war, dass die JugendarbeiterInnen auch für das Thema „Medien“ einen großen Informationsbedarf bei den Jugendlichen gespürt haben. „Im offenen Betrieb, im Austausch mit Jugendlichen und Schulen, bekommen wir immer wieder mit, welchen Stellenwert Medien für die Jugendlichen haben. Deshalb finden wir es wichtig, präventiv zu diesem Thema zu arbeiten“, erklärt Tina Rittmann von der OJAB. Gemeinsam mit den SchuldirektorInnen, der Schulsozialarbeiterin und der Jugendstadträtin von Bludenz wurde überlegt, was man in diese Richtung tun könnte. Da die SUPRO über langjährige Expertise in diesem Bereich verfügt, wurde sie als Kooperationspartnerin herangezogen. Daraufhin wurden die JugendarbeiterInnen in der SUPRO in Götzis im Rahmen des Präventionsprogrammes „klartext“ geschult und bekamen Informationen, Materialien und Übungen, um die SchülerInnen-Workshops zu gestalten.

Eintägige Workshops

Die eintägigen Workshops in der Villa K. boten viel Raum, um die SchülerInnen zu informieren und gemeinsam mit ihnen über ihre Verhaltensmuster und ihren Umgang mit Medien zu diskutieren. In vielen kleineren Modulen setzten sie sich mit Themen wie Cybermobbing, Urheberrecht, Selbstpräsentation und rechtlichen Grundlagen auseinander. Unterstützt wurde die OJAB dabei von ReferentInnen der SUPRO, die an diesem Tag einige Einheiten übernahmen.

Sinnvolle Kooperation

Die Arbeit im Jugendhaus hatte eine ganz besondere Qualität. „Die offene und vorurteilsfreie Haltung im Jugendhaus schuf eine angenehme Atmosphäre, um mit den Jugendlichen über Medien zu diskutieren und ihren eigenen Medienkonsum zu reflektieren“, erzählt SUPRO-Referent Christian Rettenberger. Alle Beteiligten und TeilnehmerInnen konnten ihre Kompetenzen steigern und sind mit den Ergebnissen des Pilotprojekts sehr zufrieden.