Sie sind hier: Startseite / Angebote / 05. - 08. Schulstufe / Berichte / Lebenskompetenzen fördern – Junge Menschen stärken

Lebenskompetenzen fördern – Junge Menschen stärken

Durch Förderung der Lebenskompetenzen werden junge Menschen unterstützt Entwicklungsaufgaben positiv bewältigen zu können.

In Anerkennung für ihre engagierte Umsetzung des österreichweiten Lebenskompetenzprogramms „plus“ wurden 13 Vorarlberger Lehrer und Lehrerinnen in Feldkirch zertifiziert. Die Lehrpersonen haben in den vergangenen vier Jahren „plus“ kontinuierlich im Unterricht umgesetzt und wurden dabei von der SUPRO – Werkstatt für Suchtprophylaxe fachlich begleitet. „Wissen über Suchtmittel weiterzugeben reicht nicht aus, um suchtpräventiv erfolgreich zu sein. Kinder und Jugendliche brauchen Lebenskompetenzen, um sich den Herausforderungen des Lebens stellen zu können. Plus-LehrerInnen leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, zeigt sich Koordinatorin Heidi  Achammer überzeugt.

Engagierte PädagogInnen

Die Pädagoginnen und Pädagogen haben in den letzten vier Jahren zu verschiedenen Fragestellungen und Themen wie Umgang mit Stress, Konflikten und Problemen, Selbstwert, Verantwortung, aber auch zu suchtspezifischen Inhalten wie Konsum, Medien, Alkohol und Nikotin intensiv mit ihren Schüler und Schülerinnen  gearbeitet. „Wir haben plus in unseren regulären Unterricht eingebaut, das waren ganz tolle Stunden und die SchülerInnen haben motiviert mitgearbeitet. Wenn neue Themen oder Probleme in der Klasse aufgetaucht sind, haben wir in der plus-Mappe immer eine Übung gefunden, die wir direkt einsetzten konnten ­ – ohne lange Vorbereitung“, erzählt Inge Mennel von der VMS Hittisau über ihre Erfahrungen mit dem Lebenskompetenzprogramm.

Entwicklungsaufgaben positiv bewältigen

Schule ist heute nicht mehr nur als Ort der Wissensvermittlung zu verstehen, sondern als Ort, wo Beziehungen geknüpft, Freunde gefunden, Konflikte ausgetragen, Bedürfnisse erkannt, Kompromisse geschlossen und Pflichten gelebt werden. Die Schule besitzt somit eine weitreichende Sozialisationsfunktion und beeinflusst das Heranwachsen der Kinder und Jugendlichen in hohem Maße. „Plus“ unterstützt Kinder und Jugendliche diese Entwicklungsaufgaben positiv zu bewältigen. Auch das Miteinander entwickelt sich durch Einsatz des Lebenskompetenzprogrammes positiv. „Durch plus hat sich die Klassengemeinschaft verbessert und wurde enger zusammen geschweißt. Ich kann mir vorstellen, dass plus auch bei Mobbing-Fällen helfen kann, weil der oder die Einzelne dann nicht so alleine ist, sondern in der Gemeinschaft aufgefangen wird“,  berichtet Markus Böck von der VMS Frastanz.