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Alkoholprävention bei Veranstaltungen

Was bringt eine verantwortungsvolle Alkohol- und Tabakprävention?

Gute Gründe für eine vernünftige und verantwortungsvolle Alkohol- und Tabakprävention bei einer Veranstaltung:

 

Sie halten sich an das Jugendschutzgesetz.

  • Sie vermeiden Strafen und Bußen für sich, Ihr Personal und Ihre Gäste.

 

 Sie tragen zu einer guten Stimmung und Atmosphäre bei.

  • weniger unangebrachtes und aggressives Verhalten
  • weniger Sachbeschädigungen und Vandalismus
  • weniger Verschmutzung und Reinigungskosten

 

 Sie erhöhen die Sicherheit Ihrer Gäste.

  • weniger alkoholbedingte Unfälle
  • weniger alkoholbedingte Schlägereien und Gewalttaten

 

 Sie erleichtern die Arbeit für Ihre MitarbeiterInnen.

  • durch verschiedenfarbige Kontrollbänder ist das Alter schnell und klar ersichtlich
  • klare Haltung aller MitarbeiterInnen bezüglich der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen

 

 Sie fördern das positive Image Ihrer Veranstaltung.

  • Gäste, Eltern, AnwohnerInnen und VertreterInnen der Gemeinde wissen Ihr Engagement zu schätzen
  • die Medien berichten positiv über Ihre Veranstaltung

 

Trotz dieser guten Argumente gibt es VeranstalterInnen, die nicht ganz überzeugt sind. Häufige Gegenargumente sind:

 „Das bedeutet zwangsläufig weniger Umsatz und Gewinn!“

Das häufigste Gegenargument ist die Sorge der Veranstaltenden vor einem geringeren Umsatz und Gewinn. Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass dies meist nicht der Fall ist. Einerseits verringern sich die Kosten für Schäden und Reinigung, andererseits bleiben viele Gäste – die sich ansonsten durch das Verhalten deutlich alkoholisierter Gäste gestört oder gar bedroht fühlen – länger auf der Veranstaltung. Viele Rückmeldungen zeigen auch, dass sich der Umsatz mit Speisen erhöht.

 

 „Andere VeranstalterInnen machen auch nichts!“

Das stimmt sicher, doch tragen die VeranstalterInnen selbst die Verantwortung

für das eigene Fest. Nicht auszudenken, wie man sich fühlt, wenn etwas passiert und man sich den Vorwurf machen muss, nicht bei bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Ganz zu schweigen von den Vorwürfen von Angehörigen und den medialen Angriffen.

 

 „Alterskontrollen und diese Kontrollbänder bringen doch nichts!

Die älteren Jugendlichen besorgen den Alkohol dann für die jüngeren!“

Das wird natürlich immer wieder der Fall sein. Dennoch gilt es den Jugendschutz einzuhalten, ein klares Signal zu setzen und es vor allem den Jugendlichen nicht allzu leicht zu machen, an Alkohol zu kommen. Im Übrigen werden auch  Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht immer eingehalten und niemand käme auf die Idee, diese aus diesem Grund abzuschaffen.